Gefahren am billigen Kratzbaum

Hervorstehende Schrauben, scharfe Kanten oder instabile Konstruktionen können an einem Kratzbaum zum Verletzungsrisiko werden. Besonders bei preiswerten oder schlecht verarbeiteten Modellen lohnt sich ein genauer Blick auf die Verarbeitung. Mit unserer Übersicht erkennst du mögliche Gefahrenstellen und erfährst, worauf du beim Kauf achten solltest.
Was beachten beim ersten Kratzbaum Kauf?
- Achte auf Gefährlichen Metallteile (Unabgedeckte Schraubenköpfe).
- Achte auf eine stabile Konstruktion und vermeide gefährliche Engstellen.
- Achte auf Splitter, Kanten, scharfkantigen Ecken.
- Achte auf geeignete Materialien und nachvollziehbare Angaben zur Verarbeitung und zu möglichen Materialbehandlungen.
- Achte auf Strangulierungsgefahren durch Bänder und Spielzeuge
Bei unserem Katzenhaus Astaire verzichten wir auf hervorstehende Metallbefestigungen und lose angebrachte Spielbänder.
Das solltest du als Katzenhalter unbedingt über billige Kratzbäume wissen!
Was macht den Kratzbaum so gefährlich?
Gefährliche Metallteile im Kratzbaum
Viele herkömmliche Kratzbäume enthalten Metallverbindungen, die für Katzen ein Verletzungsrisiko darstellen kann, besonders beim intensiven Kratzen und Klettern.
- Schrauben können, wenn sie nicht vollständig versenkt sind oder sich lockern, aus dem Material herausragen und Schnittverletzungen oder Kratzverletzungen an den Pfoten verursachen.
- Muttern können hervorstehen oder Zwischenräume bilden, in denen sich Krallen leicht einklemmen und schmerzhafte Verletzungen oder entzündete Wunden entstehen.
- Tackernadeln & Krampen werden teilweise zur Befestigung von Sisalseil, Kratzmatten oder Stoff verwendet. Wenn sie sich lösen oder hervorstehen, können sie zu Verletzungen führen.
Gefährliche Engstellen und schwer zu reinigende Bereiche
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Beschädigtes oder ungünstig befestigtes Sisalseil: Kontrolliere regelmäßig, ob sich Fasern lösen, die Wicklung verrutscht oder Befestigungsteile hervorstehen. Wenn deine Katze die Kratzfläche meidet, kannst du ihr eine andere Oberfläche anbieten.
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Schwer zu reinigende Bereiche: In engen Zwischenräumen und Seilwicklungen können sich Staub, Haare und andere Verschmutzungen ansammeln. Achte deshalb darauf, dass sich der Kratzbaum ausreichend reinigen lässt.
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Gefährliche Engstellen: Bei ungünstig konstruierten Öffnungen oder Astgabeln besteht das Risiko, dass eine Katze beim Klettern hängen bleibt. Achte auf ausreichend Platz und eine sichere Gestaltung der Durchgänge.
Abnutzung am Kratzbaum
Mit der Zeit können Materialien am Kratzbaum verschleißen. Sisal lockert sich, Holz kann splittern oder brechen und Stoffe fransen aus. Dadurch entstehen verschiedene Gefahren für deine Katze.
- Scharfe Kanten können entstehen, wenn Holz oder andere Materialien beschädigt werden. Diese können zu Schnittverletzungen führen.
- Holzsplitter können sich aus gebrochenem oder rissigem Holz lösen und in Pfoten oder Ballen eindringen, was schmerzhaft ist und Entzündungen verursachen kann.
- Ausfransendes Sisalseil: Durch häufiges Kratzen können sich Fasern lösen. Kontrolliere das Seil regelmäßig und tausche es aus, wenn es stark beschädigt ist oder lose Schlaufen entstehen.
- Kratzbäume könne umstürzen. Beispielsweise wegen instabiler Bodenplatte, Plattformen, zu dünner Stämme oder fehlende Wandverankerung bei hohen Modellen
Schadstoffe im Material
Auch die verwendeten Materialien und ihre Verarbeitung sind beim Kauf eines Kratzbaums wichtig.
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Klebstoffe: Informiere dich darüber, welche Klebstoffe bei der Herstellung verwendet wurden, besonders wenn deine Katze an den Materialien kaut.
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Behandelte Stoffe: Frage bei Bedarf nach, ob Textilien oder Seile gefärbt, beschichtet oder anderweitig behandelt wurden.
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Auffälliger Geruch: Wenn ein neuer Kratzbaum stark oder ungewöhnlich riecht, kläre möglichst beim Hersteller, welche Materialien und Behandlungen verwendet wurden.
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Verschmutzungen: Unter und an Kratzbäumen können sich Staub, Haare und lose Fasern sammeln. Regelmäßiges Reinigen hilft, diese Rückstände zu entfernen.
Strangulationsgefahr durch Bänder und Spielzeuge
Auch Zubehör am Kratzbaum kann Risiken bergen, wenn der Kratzbaum nicht sicher gestaltet ist.
- Zu lange Schnüre können sich beim Spielen um Hals oder Pfoten legen und einklemmen.
- Schlecht befestigte Spielzeuge können sich lösen oder verheddern, wodurch Katzen sich darin verfangen können und Panik, Verletzungen oder Atemnot auslösen
Aus welchem Material sollte ein Kratzbaum sein?
Kratzbäume gibt es aus Holz, Sisal, Stoff und Karton. Welches Material geeignet ist, hängt von der Verarbeitung, der Stabilität und den Bedürfnissen deiner Katze ab.
Unsere Katzenhäuser aus Karton setzen auf austauschbare Kratzmatten. Anders als bei vielen Kratzbäumen mit fest umwickelten Säulen lassen sich die Kratzflächen mit vier Handgriffen wechseln. Auch die Reinigung der Kratzflächen und der Austausch abgenutzter Kratzmatten sind wichtige Punkte bei der Auswahl.
- Vollständigen Verzicht auf Tackernadeln, Schrauben, Muttern und Nägel
- Verdeckte und sichere Verbindungen ohne scharfe Metallteile
- Für den vorgesehenen Einsatz geeignete Materialien
- Stabile Konstruktion mit echter Tragkraft
- Karton als Kratz- und Liegefläche ohne Holzsplitter
Unsere Katzenburg Sinatra verbindet mehrere Rückzugsmöglichkeiten mit austauschbaren Kratzmatten und einer Konstruktion ohne hervorstehende Metallbefestigungen.
